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- Fatih Korkmaz

Freiberufler oder Agentur?

"Wir haben eine Agentur beauftragt."

Das höre ich in letzter Zeit immer öfter.

Ich verstehe das.

Sie möchten den Cyber Resilience Act professionell angehen.

Doch ist das wirklich der bessere Weg?

Bei einer Agentur sprechen Sie oft mit einem Vertriebler.

Sie erhalten ein Angebot. Sie sagen zu.

Den Menschen, der Sie später tatsächlich berät.

Den bekommen Sie vorher nicht zu sehen.

Sie kennen weder seinen Namen noch seinen Hintergrund.

Im Grunde kaufen Sie die Katze im Sack.

Vielleicht ist es ein Quereinsteiger. Ein frischer Absolvent.

Jemand, der die Grundlagen der Cybersicherheit noch nicht beherrscht.

Jemand, der selbst nie ein Produkt entwickelt hat.

Geschweige denn ein sicheres.

Das sage ich Ihnen als einer, der die Szene sehr gut kennt.

Doch vielleicht haben Sie auch Glück.

Vielleicht arbeitet dort jemand mit viel Engagement.

Aber verlassen Sie sich darauf?

Der CRA fordert von Ihnen sichere Produkte. Nicht nur Dokumentation.

Der CRA ist kein Thema für Anfänger.

Eine Lücke kann später sehr teuer werden.

Das ist keine Übertreibung. Das ist Fakt.

Bei einem Freiberufler ist es anders.

Sie wissen von Anfang an, wer Sie berät.

Sie kennen seinen Namen und seinen Hintergrund.

Dieselbe Person, die Sie im Gespräch überzeugt hat, liefert auch die Ergebnisse.

Fragen Sie nach Produktentwicklung. Nach Produktsicherheit.

Nicht nach IT-Sicherheit.

ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz sind wertvoll.

Sie schützen Ihre IT, aber nicht Ihr Produkt.